Referenzobjekte

Schallschutz

 

 

Zunehmende Konflikte zwischen Industrie und Bürgern verlangen eine frühzeitige Klärung und Absicherung der Rechte der am Verfahren Beteiligten. Im Rahmen von Genehmigungsverfahren erarbeiten wir dazu wirtschaftliche Schallschutz- konzepte für bestehende oder neue Anlagen. Ein Ausgleich von unterschied- lichen Interessen ist im frühen Planungsstadium nur zu verwirklichen, wenn die Geräuschimmissionen von Anlagen kalkulierbar und vorausberechenbar sind.

 

Die Raffinerie 2000 in Leuna

 

Dass dies selbst bei großen und komplexen Anlagen funktionieren kann, haben die Schallschutzplaner der IBAS Ingenieurgesellschaft mbH bei der Mitteldeutschen Erdölraffinerie Leuna 2000, Europas erstem Raffinerieneubau seit mehr als 10 Jahren, unter Beweis gestellt. In zwei Umweltverträg- lichkeitsprüfungen (UVP) - eine anlagenbezogene und eine weitere für die Bauleitplanung - wurden die Umweltschutzmaßnahmen an der geplanten Anlage begutachtet.

Für den Schallschutz bedeutete dies, dass die aus etwa 15 einzelnen Prozessanlagen bestehenden Verfahrensanlagen schalltechnisch so auszulegen und zu planen waren, dass der von der Genehmigungsbehörde insgesamt zugelassene Schalldruckpegel von 42 dB(A) in der nächsten Wohnnachbarschaft nicht überschritten werden durfte. Bei der Komplexität und der Vielzahl der Schallquellen war dazu neben der akustischen Planung auch eine baubegleitende schalltechnische Überwachung der Anlage über die gesamte Bauzeit hin unerlässlich.

Die im durchgeführten Abnahmemessungen haben schließlich bestätigt, dass sämtliche Umweltauflagen eingehalten werden. Darüber hinaus wird die Geräuschsituation in der Umgebung seit 2006 durch zwei von IBAS konzipierte Dauermessstationen kontinuierlich überwacht.

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